Lang ist es her, dass dieser Blog für mich erstellt wurde. Und irgendwie habe ich geahnt, dass ich nicht regelmäßig schreiben werde. Ich bin einfach zu vergesslich für diese Welt.

 

Jedenfalls ist sehr viel innerhalb der letzten paar Monate passiert. Bei dem Vorbereitungstreffen habe ich endlich meine Gastfamilie überreicht bekommen. Zunächst wusste ich gar nicht, wie ich damit umgehen sollte. Ich habe mich so gefreut und sogar gezittert, als ich da vor all den anderen stand und die grundlegenden Infos über meine neue Familie vorlas. Ich war einfach nur glücklich; ich bin genau in der Grafschaft platziert worden, in der ich gerne leben wollte, ich habe zwei Gastgeschwister, auf die ich mich sehr freue, und meine Gasteltern wirkten von Anfang an sehr sympathisch. Natürlich habe ich dann auch sofort mit ihnen Kontakt aufgenommen und mehrere E-Mails mit ihnen ausgetauscht. Sie sind alle sehr nett und als ich dann vor zwei oder drei Wochen endlich mit ihnen telefoniert habe, hat sich auch bestätigt, dass sie sich sehr auf mich freuen, besonders meine kleine Gastschwester, Alice, die mit mir dieselbe Schule besuchen wird.

Alles erscheint mir einfach nur toll, doch so langsam wird mir erst richtig bewusst, wie ernst und real diese ganze Situation ist. Sieben Monate England. Vor wenigen Jahren wäre ich bei dem Gedanken noch in Tränen ausgebrochen, weil ich zu viel Heimweh bekäme, aber alles ist toll und ich freue mich unheimlich darauf, endlich loszufliegen. Nur noch 56 Tage bis ich den Flieger nach London nehme.

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